Was ist eine Sitemap?
Kurz zusammengefasst: Eine Sitemap ist eine strukturierte Liste der URLs Ihrer Website. Suchmaschinen wie Google nutzen sie, um Seiten zu entdecken und effizienter zu crawlen. Man unterscheidet XML-Sitemaps (für Suchmaschinen, z. B. sitemap.xml) und HTML-Sitemaps (für Nutzer). Die Einreichung in der Google Search Console unterstützt die SEO und Indexierung.
Wer seine Website in Suchmaschinen sichtbar machen möchte, kommt früher oder später auf den Begriff Sitemap. Dabei geht es nicht um die Übersichtsseite im Menü, die Nutzer durch die Website führt, sondern um eine technische Datei bzw. Liste, die Suchmaschinen-Crawlern hilft, alle relevanten Seiten zu finden. In diesem Lexikon Artikel erklären wir, was eine Sitemap ist, welchen Nutzen sie für die Indexierung hat und wie Sie sie bei Google einreichen.
Die Sitemap ist ein zentrales Thema in der Google Search Console: Dort können Sie Ihre Sitemap hinterlegen und prüfen, ob Google sie fehlerfrei ausliest. Für uns als Agentur in Hamburg gehört die Sitemap-Pflege zur technischen SEO dazu, besonders bei Relaunches oder neuen Websites.
Was ist eine Sitemap?
Eine Sitemap ist im weitesten Sinne eine Liste aller Seiten (URLs), die zu einer Website gehören und von Suchmaschinen berücksichtigt werden sollen. Statt jede URL mühsam über Verlinkungen zu entdecken, erhält der Crawler eine zentrale Übersicht. Das beschleunigt die Entdeckung neuer oder geänderter Inhalte und hilft dabei, auch tiefer liegende oder wenig verlinkte Seiten zu indexieren.
Umgangssprachlich meint „Sitemap“ oft die XML-Sitemap: eine Datei im XML-Format, die unter einer Adresse wie https://ihre-domain.de/sitemap.xml abrufbar ist. Daneben gibt es HTML-Sitemaps, normale Webseiten mit einer Link-Übersicht für Nutzer. Beide können parallel existieren und erfüllen unterschiedliche Zwecke.
XML-Sitemap vs. HTML-Sitemap
XML-Sitemap: Sie ist für Suchmaschinen gedacht. Die Datei enthält URLs, optional Angaben zu letztem Änderungsdatum (lastmod), Änderungshäufigkeit (changefreq) und Priorität (priority). Google nutzt vor allem die URL-Liste und lastmod. Die XML-Sitemap wird in der Search Console eingereicht und von Google gecrawlt. Viele CMS und Baukästen generieren sie automatisch.
HTML-Sitemap: Sie ist eine normale Webseite mit Links zu den wichtigsten Bereichen Ihrer Site. Nutzer finden so schneller zu Unterseiten; Suchmaschinen können die Links ebenfalls folgen. Die HTML-Sitemap ersetzt nicht die XML-Sitemap, sondern ergänzt sie. Viele Websites verlinken die HTML-Sitemap im Footer (oft unter „Sitemap“ oder „Übersicht“).
Warum eine Sitemap für SEO wichtig ist
Eine Sitemap garantiert keine besseren Rankings. Sie unterstützt aber die Auffindbarkeit: Google und andere Suchmaschinen erfahren, welche URLs es gibt, und können sie gezielter crawlen. Besonders sinnvoll ist eine Sitemap bei großen Websites, vielen Unterseiten, neuem Relaunch, wenig internen Verlinkungen oder wenn wichtige Seiten tief in der URL-Struktur liegen.
Fehlt eine Sitemap, entdeckt Google Ihre Seiten trotzdem über Links, aber unter Umständen langsamer oder unvollständig. Die Einreichung in der Search Console signalisiert, dass Sie Ihre Struktur transparent machen wollen, und erleichtert die Fehlersuche (z. B. nicht indexierte Seiten).
Sitemap in der Google Search Console einreichen
Nach der Bestätigung Ihrer Website in der Google Search Console gehen Sie im Menü auf „Sitemaps“. Dort tragen Sie die URL Ihrer Sitemap ein, in der Regel reicht der Pfad, z. B. sitemap.xml oder sitemap_index.xml, falls Sie einen Sitemap-Index nutzen. Google prüft die Datei und zeigt anschließend an, wie viele URLs entdeckt wurden und ob Fehler vorliegen.
Wichtig: Die Sitemap muss unter der gleichen Domain erreichbar sein wie die Property in der Search Console. Bei mehreren Sprachen oder Subdomains können Sie mehrere Sitemaps einreichen. Nach Änderungen an der Website (neue Seiten, Umzüge) die Sitemap aktualisieren; Google crawlt sie in eigenen Abständen erneut.
Best Practices
- Maximal 50.000 URLs pro Sitemap-Datei. Bei mehr: Sitemap-Index anlegen, der auf mehrere Sitemaps verweist.
- Nur indexierbare URLs aufnehmen. Keine Duplikate, keine Seiten mit noindex oder für Crawler gesperrte Bereiche.
- Konsistente URLs: Gleiche Schreibweise wie auf der Website (z. B. mit oder ohne Trailing Slash, einheitlich halten).
- lastmod nur setzen, wenn Sie es pflegen können; falsche Angaben können Crawl-Verhalten negativ beeinflussen.
- Die Sitemap-URL in der
robots.txtangeben (optional, aber üblich).
Sitemap und technische SEO
Eine korrekte Sitemap ist Teil einer soliden technischen SEO. Als Agentur in Hamburg prüfen wir bei Relaunches und neuen Projekten die Sitemap, die Einreichung in der Search Console und die Indexierung. So stellen wir sicher, dass Ihre wichtigsten Seiten von Google gefunden werden.
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